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16.08.2022: Hormonhaltige Humanarzneimittel können Katzengesundheit gefährden

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) appelliert an KatzenbesitzerInnen, bei dem Gebrauch von hormonhaltigen Salben, Gels oder Sprays vorsichtig zu sein. Die als transdermale Hormonersatztherapie auf die Haut aufgetragenen Sexualhormone können bei engem Kontakt oder Ablecken bei der Katze Nebenwirkungen verursachen. „Katzen sind dabei besonders gefährdet“, erklärt Dr. Ann Neubert, Tierärztin beim BVL. „Wenn sie sich nach engem Körperkontakt putzen, können die Tiere die Wirkstoffe auch oral aufnehmen.“ Die
enthaltenen Östrogene können neben Leberschäden zu Gewichtsverlust und Infektanfälligkeit führen. Aufgrund der eher unspezifischen Symptome sind die Ursachen nur schwer zu diagnostizieren. Daher sollten HalterInnen bei Anwendung hormonhaltiger Humanarzneimittel engen Kontakt mit ihren Vierbeinern vermeiden. Falls Tiere Symptome zeigen, sollte eine Tierarztpraxis aufgesucht werden. „Hier sollte der Tierärztin oder dem Tierarzt unbedingt mitgeteilt werden, dass hormonhaltige Arzneimittel auf der Haut von Kontaktpersonen angewendet wurden“, so Neubert.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen