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12.08.2022: NRW intensiviert ASP-Präventivmaßnahmen

Neben zahlreichen europäischen Ländern ist auch Deutschland stark von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. In fünf Bundesländern ist es bislang zu ASP-Ausbrüchen gekommen. Nordrhein-Westfalen ist noch nicht betroffen, doch die Angst vor einem Seucheneintrag ist ständig präsent. Damit es nicht zu einem ASP-Ausbruch kommt, hat sich das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium im Rahmen einer gemeinsamen Vereinbarung mit weiteren Institutionen auf zusätzliche Präventivmaßnahmen verständigt. Unter anderem plant das Land, Blutuntersuchungen bei lebenden Schweinen mit unspezifischen Krankheitssymptomen in einer höheren Frequenz durchzuführen. Zudem bieten die Veterinärämter allen schweinehaltenden Betrieben kostenfreie amtliche Biosicherheitschecks an.
„Nordrhein-Westfalen ist im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest gut aufgestellt – und das soll in Zukunft auch so bleiben. Deshalb setzen wir weiterhin auf eine enge Kooperation und Vernetzung aller Akteure. Für noch mehr Schutz soll fortan eine strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen mit wirksamem Monitoring sorgen – sowohl in Großbetrieben als auch bei Hobbyzüchtern. Darüber hinaus sollen Blutuntersuchungen bei Tieren intensiviert werden. So können Infektionen schnellstmöglich erkannt werden“, erklärte Ministerin Silke Gorißen. Nordrhein-Westfalen ist das erste Land, das eine solche Vereinbarung getroffen hat, basierend auf der Eigenverantwortung von Unternehmen gemäß Artikel 10 des Tiergesundheitsaktes der Europäischen Union. Im gleichnamigen Vetion-Fokusthema erfahren Sie mehr über die Afrikanische Schweinepest.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen