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12.08.2022: Übergewicht bei Hunden kann Erkrankungen nach sich ziehen

Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage schätzt eine große Mehrheit der HundehalterInnen das Gewicht ihres Hundes falsch ein. Lediglich acht Prozent der befragten HundehalterInnen erachten ihren Vierbeiner als zu dick. Laut offiziellen Studien sind jedoch weit mehr in Deutschland gehaltene Hunde übergewichtig. Laut Einschätzungen des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) liegt die Adipositas-Quote bei ca. 50 Prozent. Übergewicht bei Hunden kann zu Gesundheitsproblemen führen, wie Dorothea Spitzer, Tierärztin der Uelzener Versicherung, erläutert. „Durch starkes Übergewicht können unter anderem Arthrose, Diabetes mellitus und Herzinsuffizienz entstehen – ernsthafte Erkrankungen, unter
denen der Hund leidet und die sein Leben verkürzen können“, so Spitzer. Ein erhöhtes Gewicht können HundehalterInnen anhand weniger Kriterien erkennen. Bei einem normalgewichtigen Hund ist die Taille zu sehen und die Rippen sind einfach zu ertasten. Während bei leichtem Übergewicht schon eine Futterreduktion und mehr Bewegung ausreicht, sollten stark übergewichtige Hunde lieber der Tierärztin/dem Tierarzt vorgestellt werden, die überprüfen, ob etwaige Erkrankungen vorliegen sowie ein Abnehmprogramm für den Vierbeiner erstellen. Zum Thema Diätetik von Hunden stehen TierärztInnen auf Myvetlearn.de verschiedene Online-Fortbildungen, wie die Dahlemer Diätetikseminare und das Leipziger Abendgespräch, zur Verfügung.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen