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05.08.2022: Zweinutzungshühner als Alternative zum Kükentöten

Seit Beginn des Jahres 2022 ist das Töten männlicher Küken gesetzlich verboten. Bis dahin wurden rund 45 Millionen dieser Tiere direkt nach dem Schlüpfen getötet, weil sich ihre Mast wirtschaftlich nicht lohnt. Denn die Hähne der sogenannten Legehybriden wachsen nur langsam und setzen schlecht Fleisch an. Das Foschungsprojekt „Eignungsprüfung von Zweinutzungshühnern für den ökologischen Landbau“ untersucht derzeit die Zucht von Zweinutzungshühnern als Alternative zum Kükentöten. Die weiblichen Tiere dieser Zucht legen Eier, während die männlichen Tiere zur Mast verwendet werden. Bei einem höheren Futterverbrauch werden jedoch, verglichen mit Hochleistungsrassen, weniger Eier
gelegt und weniger Fleisch produziert. Das von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) durchgeführte Projekt untersucht drei Jahre lang die Leistungsfähigkeit verschiedener Zweinutzungslinien auf deren Eignung für den ökologischen Landbau. Das Ergebnis dieser Studie wird zeigen, ob und unter welchen Rahmenbedingungen die Nutzung von Zweinutzungshühnern eine Alternative zum Kükentöten darstellt und somit für die landwirtschaftliche Praxis geeignet sein kann. Bislang konnten die Forschenden belegen, dass es erhebliche Unterschiede zwischen der Mastleistung bei den Hähnen auf der einen und der Legeleistung bei den Hennen auf der anderen Seite gibt.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen