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05.08.2022: Guardian-System erleichtert Arbeit von NaturschützerInnen

Italien, das Land mit der höchsten tierischen und pflanzlichen Vielfalt in der EU, beklagt immer häufiger den menschlichen Einfluss auf die Artenvielfalt. Neben dem anhaltenden Städtewachstum und der illegalen Abholzung machen den NaturschützerInnen des WWF besonders die Wilderei große Sorgen. In den drei am meisten gefährdeten Gebieten haben die Ranger nun technologische Unterstützung erhalten. Der chinesische Telekommunikationsausrüster und Hardwarehersteller Huawei hilft mit seinem Guardian-System, den wichtigem Lebensraum zu schützen. Die sogenannten Guardian Devices, solarbetriebene, akustische Aufnahmegeräte, die direkt über das Mobilfunknetz verbunden sind, werden in zu schützenden Gebiet installiert. Wird ein Geräusch erfasst, wird dieses direkt durch ein KI-gestütztes Programm von Huawei analysiert. Die zuständigen Ranger werden in Echtzeit
informiert und notwendige Maßnahmen können sofort eingeleitet werden. „Die Aufgabe von uns WWF-Rangern besteht hauptsächlich in der Bekämpfung der Wilderei, was bedeutet, dass sie große Gebiete zu Fuß und mit dem Auto abdecken müssen. Die Möglichkeit, diese Technologie zu nutzen, ist daher eine große Unterstützung bei der Bekämpfung illegaler Aktivitäten und spart uns viel Zeit“, erklärt Piernazario Antelmi, Ranger-Koordinator von WWF Italien, die Vorteile der Huawei-Technologie. Seit der Inbetriebnahme vor einem Jahr hat das Guardian-System bereits fünfzehn Warnungen vor illegalen Aktivitäten abgegeben. Die informierten Ranger konnten schnell die Vorfälle in Echtzeit untersuchen. In Astroni führte ein Alarm dazu, dass die Polizei von Neapel die WWF-Ranger begleitete, um die Ausrüstung zu beschlagnahmen, die zum illegalen Fangen von Tieren verwendet wurde, so Antelmi.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen