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03.08.2022: BfR warnt vor Krankheitserregern in aufbereitetem Abwasser

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Obst und Gemüse, das bodennah wächst bzw. roh verzehrt wird, nicht mit aufbereitetem Abwasser zu bewässern. Besonders bei Salat, Erdbeeren oder Kräutern besteht die Gefahr, dass die Pflanzen durch krankmachende Viren und Parasiten kontaminiert werden. Das gesundheitliche Risiko sei je Krankheitserreger und Gesundheitszustand der betroffenen Person groß, warnt das BfR. In Folge der Wasserverknappung in großen Teilen Europas regelt eine ab Juni 2023 gültige EU-Verordnung die Mindestanforderungen an die Wasserqualität, das Risikomanagement und die Überwachung von aufbereitetem Abwasser. Die Leitlinien zur Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft wurden am
03.08.2022 veröffentlicht. Hinsichtlich einer Bewertung krankmachender Viren und Protozoen in dem wiederverwertenden Wasser durch das BfR, rät das Institut, auf die Bewässerung von roh zu verzehrenden Pflanzen mit aufbereitetem Abwasser zu verzichten. Diese gilt solange, bis geeignete Aufbereitungsverfahren und Kontrollen sicherstellen können, dass im Bewässerungswasser keine Krankheitserreger enthalten sind, insbesondere humanpathogene Viren oder Protozoen. „Aufbereitetes Abwasser in der Landwirtschaft stellt die Lebensmittelsicherheit vor eine neue Herausforderung“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Um Krankheitserreger bestmöglich zu reduzieren, benötigen wir sehr gute Aufbereitungs- und Nachweisverfahren.“

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen