News - Archiv

02.08.2022: Hämorrhagische Septikämie in Mecklenburg-Vorpommern

Die Hämorrhagische Septikämie (HS), auch als Wild- und Rinderseuche bezeichnet, ist in den vergangenen Wochen wiederholt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aufgetreten. Seit der Feststellung der Erkrankung bei einem fünf Monate altem Rind in 2014 gab es positive Nachweise bei 14 weiteren Rindern und fünf Hausschweinen, bei Schwarz- und Damwild sowie einem Wasserbüffel. Die HS ist eine bakterielle Infektion, die durch bestimmte Typen des Bakteriums Pasteurella multocida hervorgerufen wird und in Regionen Südostasiens, des Nahen und Mittleren Ostens sowie Afrikas inzwischen endemisch ist. Die Erkrankung tritt typischerweise in den Sommermonaten bei hoher
Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit auf, denn der Erreger kann in feuchtem Erdreich und Wasser mehrere Tage überleben. Erkrankte Tiere zeigen Symptome wie plötzliche Niedergeschlagenheit, Bewegungs- und Fressunlust, hohes Fieber und starkes Speicheln. Es können auch Unterhautödeme, blutiger Durchfall, blutiger Nasenausfluss, Husten und Atemnot hinzukommen. In der Regel versterben die Tiere innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Stallspezifische Impfstoffe können vor der Erkrankung schützen. Bei gehaltenen Tieren kann einer Ausbreitung der Erkrankung nach Erreger- und Resistenzbestimmung durch die Gabe geeigneter Antibiotika entgegengewirkt werden.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen