News - Archiv

02.08.2022: Kongress zu alten heimischen Nutztierrassen in Bonn

Alte heimische Nutztierrassen gehen nach und nach verloren und sind teilweise vom Aussterben bedroht. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Haltung keinen großen wirtschaftlichen Erfolg hat. Dabei haben diese Rassen oft besondere Eigenschaften, die bei modernen Züchtungen verloren gegangen sind. Um dem Prozess der Rassengefährdung entgegenzuwirken, findet vom 26. bis 28. September 2022 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) der Kongress zur Zucht und Erhaltung alter und bedrohter heimischer Nutztierrassen 2022 im World Conference Center Bonn statt.
Neben einem umfangreichen tierartenübergreifenden Themenspektrum erhalten die Teilnehmenden Informationen über den aktuellen Stand und können sich mit VertreterInnen aus Praxis, Wissenschaft und Politik austauschen. Zudem möchten das BMEL und seine Projektpartner gemeinsam mit den Kongressteilnehmenden Vorschläge und Konzepte für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung dieser genetischen Ressourcen entwickeln. Der Kongress ist Teil der Reihe des BMEL-Referates 715 „Praxis trifft Wissenschaft“. Eine Anmeldung ist bis zum 16. September 2022 möglich.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen