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01.08.2022: Hilfen zum tierschutzgerechten Umgang mit erkrankten und verletzten Tieren

Für NutztierhalterInnen und Mitarbeitende von Veterinärbehörden hat die Projektgruppe „Schlachten und Töten“ der „Niedersächsischen Nutztierstrategie – Tierschutzplan 4.0“ ein Merkblatt für den tierschutzgerechten Umgang mit erkrankten und verletzten Tieren entwickelt. Das Merkblatt richtet sich auch an Hoftierärzte und landwirtschaftliche Berater. Der Fokus liegt auf der Nottötung von verendenden Tieren in landwirtschaftlichen Betrieben und den Rechtsgrundlagen sowie der tierartübergreifenden und tierartspezifischen Ruhigstellung und Betäubung von Rindern, Schweinen und Geflügel. Ein zusätzlicher Leitfaden der „Arbeitsgruppe Schwein“ bietet sowohl SchweinehalterInnen als auch
zuständigen Behörden eine Hilfestellung, indem er Mindestanforderungen, zum Beispiel an die Tierbeobachtung und Tierbetreuung, aber auch an die Ausgestaltung und das Management von Krankenbuchten formuliert. Der Leitfaden enthält einen Entscheidungswegweiser, anhand dessen entschieden wird, ob und wann die Unterbringung des Tieres in einer Krankenbucht, die medizinische Behandlung oder ggf. die unverzügliche Tötung des Tieres erforderlich ist. Darüber hinaus wird anhand von Bildern im Rahmen einer Ampeltabelle beispielhaft gezeigt, welche Maßnahmen der Tierhalter im konkreten Einzelfall zu ergreifen hat. Beide Dokumente stehen auf der Seite des niedersächsischen Landwirtschaftsministerium zum Download bereit.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen