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18.10.2021: Aldi fordert Neuausrichtung der Agrarpolitik

Im Juni 2021 verkündeten Aldi Süd und Aldi Nord die Umstellung auf die Tierwohl-Haltungsformen 3 und 4. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 das komplette Frischfleisch-Sortiment auf die höheren Haltungsformen umzustellen. Kurz danach zogen die Rewe-Kette, der Edeka-Verbund sowie die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland nach und formulierten ähnliche Ziele. Damit setzt der deutsche Lebensmittelhandel immer stärker auf Fleisch aus tiergerechterer Haltung. Im Zuge der aktuell stattfindenden Koalitionsverhandlungen forderten die beiden Aldi-Discounter die beteiligten Parteien auf, die Transformation der deutschen Landwirtschaft ganz oben auf die politische Agenda zu setzen. „Die Transformation der deutschen Landwirtschaft ist bereits in vollem Gange. Damit der Haltungswechsel flächendeckend gelingt, müssen nun alle – Kunden, Landwirte, verarbeitende Industrie, Handel und Politik – an einem Strang ziehen. Der Politik kommt hierbei die wichtige Aufgabe zu, verlässliche
Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Landwirten den Umstieg auf tierwohlgerechtere Haltungsformen erleichtern“, betont Tobias Heinbockel, Managing Director Category Management bei Aldi Nord. „Mehr Tierwohl wollen alle, aber das ist nur mit einer Neuausrichtung der Agrarpolitik möglich. Dieses Vorhaben muss in der neuen Legislaturperiode umgesetzt werden”, ergänzt Erik Döbele, Managing Director Corporate Buying bei Aldi Süd. Denn nur gemeinsam sei die konsequente Umstellung hin zu mehr Tierwohl, die insbesondere die deutsche Landwirtschaft vor große Herausforderung stellt, zu schaffen. Die Discounter bekräftigen daher ihr Bekenntnis, sich für mehr Tierwohl in der Breite einzusetzen und einen sicheren Absatzkanal für heimische Tierwohlware zu schaffen. Die konkreten Erwartung beinhalten neben einem festzulegenden rechtlichen Rahmen und finanziellen Perspektiven für die LandwirtInnen auch die Voranbringung der verpflichtenden Haltungskennzeichnung.

IBR in Tirol 01.12.2021

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