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13.10.2021: Verheerende Situation für Schweinehalter in UK

Nach ersten Nottötungen von gesunden Schlachtschweinen ist der britische Schweineverband (NPA) in Sorge, dass in den nächsten Wochen weitere Tiere gekeult werden müssen. Grund dafür ist der Personalmangel als Folge des Brexits. Um Massenkeulungen in der nahen Zukunft aufgrund des Schweinestaus zu verhindern, fordert der NPA befristete Visa für Schlachthofmitarbeiter, um die Kapazitäten der Schweinefleischbetriebe zumindest kurzfristig zu erhöhen. Die Situation ist verheerend für die SchweinehalterInnen, die „wütend, verzweifelt und extrem aufgebracht“ sind, beschreibt Minette Batters, Präsidentin des britischen Bauernverbandes (NFU), die Lage. Da der Platz in den Ställen immer weiter abnimmt, sollen Ferkelhalter ihre Tiere teilweise schon aktiv einschläfern, wie der NPA-Vorsitzende Rob
Mutimer berichtet, der eine schnelle Verbesserung der Lage fordert. Der Platz in den Schweineställen reicht schon länger nicht mehr aus, um dem Schweinestau mit 85.000 bezifferten Tieren Herr zu werden. Wöchentlich kommen laut Berechnungen des NPA etwa 15.000 weitere "schlachtreife" Schweine hinzu. Nachdem das erste Halbjahr 2021 in finanzieller Hinsicht zu den schlechtesten aller Zeiten gehörte, wird ein ernsthafter Rückgang der Schweinebetriebe, vor allem bei den kleineren unabhängigen Landwirten, befürchtet. Wie die NPA-Geschäftsführerin Dr. Zoe Davies betonte, sehen sich zahlreiche Schweinehalter gezwungen, ihre Schweine zu keulen, weil sie einfach nirgendwo mehr hinkönnten. Die Geschäftsführerin machte deutlich, wenn die Regierung nicht sofort eingreife, würden noch mehr Erzeuger in den Ruin getrieben.

IBR in Tirol 01.12.2021

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