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06.10.2021: Planungssicherheit für Landwirte gefordert

Bei dem Empfang einer internationalen Delegation hat der Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies besonders den anstehenden Strukturbruch in der Schweinehaltung in Deutschland verdeutlicht. Besonders der Preisverfall auf dem Schweinemarkt stelle ein enormes Problem für die Schweinehalter dar, so Hennies. „Niedersachsens Landwirtschaft generiert seine Wertschöpfung zu 75 Prozent aus der Tierhaltung“, erklärte der Landvolkpräsident. Um die Tierhaltung zu stärken, müsse die Entlohnung pro Tier dringend erhöht werden. „Wir stehen deshalb voll hinter dem Borchert-Plan“, verdeutlichte Hennies. Um weitere Betriebsaufgaben zu verhindern, fordert der Landvolkpräsident Politik, Verbraucher und Handel auf, ihrer Verantwortung für den gesamten Haltungsbereich gerecht zu werden. „Die Landwirte haben einen massiven Schaden, verdienen kein Geld und haben keine Perspektive“, sagte Hennies. „Der Verbraucher kann
Impulse geben und Wünsche äußern, Lösungsvorschläge müssen jedoch aus der Wissenschaft kommen“, bekräftigte auch Dr. Christian Sürie, Leiter des Forschungsgutes Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der die Delegierten, unter ihnen auch DBV-Präsident Joachim Rukwied, durch die Ställe führte. Sürie stimmte Hennies zu, dass die Landwirte 20 Jahre Planungssicherheit bräuchten, wenn sie einen neuen Stall bauen. Neben der Tierhaltung war auch der Klimawandel ein zentrales Thema. „Niedersachsen ist mit 300.000 Hektar (ha) Mooren und nochmals 300.000 ha kohlenstoffreichen Böden besonders stark betroffen“, verdeutlichte Hennies, der auch hier ein klares Bekenntnis der Politik erwartet. Der Niedersächsische Weg habe gezeigt, wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können. „Landwirte müssen für Naturschutz belohnt werden, anstatt sie mit immer neuen Auflagen zu bestrafen“, forderte er dazu auf, gegenseitige Ziele als berechtigt anzuerkennen.

IBR in Tirol 01.12.2021

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