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24.09.2021: Deutschland stellt Konzept zur Bekämpfung der ASP vor

Bei einem Treffen mit der EU-Kommission sowie mit den Vertretern Polens und Tschechiens zum weiteren Vorgehen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP), hat Deutschland sein Schutzkorridorkonzept vorgestellt. Dieses sieht die Unterbrechung der Infektionsausbreitung nach Westen vor, indem der Korridor von zwei festen Zäunen begrenzt wird. Innerhalb dieser „weißen Zone“ soll die Wildschweinpopulation gegen Null reduziert werden. Die geplanten Maßnahmen umfassen neben einer regelmäßiger Fallwildsuche auch verstärkte Bejagung mit Untersuchung und Entfernung der Kadaver. Laut Aussagen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die EU-Kommission das Konzept begrüßt. Bei dem Treffen wurde zudem das zögerliche Mitwirken Polens, von wo die ASP nach Deutschland eingeschleppt worden war, kritisiert. Die EU-Kommission hat Polen daher zur Beteiligung an grenzüberschreitenden Maßnahmen aufgefordert.
„Eine Erweiterung unseres Schutzkorridorkonzeptes auf polnischer Seite wäre ein effektives Mittel, um die Ausbreitung der ASP nach Westen aufzuhalten. Leider ist Polen auch weiterhin nicht bereit, sich hier zu bewegen. Und das, obwohl Deutschland personelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung zugesagt hatte. Wir werden hier weiter Gespräche führen und Überzeugungsarbeit leisten, denn eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kampf gegen die ASP ist wichtig – auch in Verantwortung für ganz Europa. Als Bundesregierung engagieren wir uns deshalb massiv, damit die ASP in Deutschland getilgt wird und unterstützen die zuständigen Bundesländer mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln", erklärte Staatssekretärin Beate Kasch als deutsche Vertreterin abschließend. In Polen ist die Afrikanische Schweinepest bereits seit 2014 vertreten, in Deutschland ist die Tierseuche erstmals im September 2020 in Brandenburg, nahe der polnischen Grenze, ausgebrochen.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

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Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal