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21.09.2021: WNV-Infektionen mit Impfung begegnen

Nachdem im laufenden Jahr erneut zahlreiche Infektionen mit dem West-Nil- Virus (WNV) nachgewiesen worden sind, rechnet das Friedrich-Loeffler- Institut (FLI) auch für die verbleibenden Monate mit weiteren Fällen. Neben 26 bestätigten WNV-Infektionen bei Wild- und Zoovögeln sowie einem Habicht in falknerischer Haltung hat das FLI als Nationales Referenzlabor bis Mitte September 2021 zudem bei neun Pferden eine Infektion mit dem WNV festgestellt. Eines der betroffenen Pferde hatte nach der Erkrankung schwere neurologische Symptome
gezeigt, so dass es euthanasiert werden musste. Nachgewiesen wurde das Virus in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Auch wenn die Fallzahlen in diesem Jahr geringer sind als in den Vorjahren, empfiehlt die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) Pferdehaltern in den betroffenen Regionen, ihre Tiere gegen das Virus impfen zu lassen. Sollte eine Immunisierung jetzt im Herbst erfolgen, raten die Experten, das Impfintervall einmalig zu verkürzen, um dann im Frühjahr einen jährlichen Impfrhythmus aufzunehmen.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

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Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal