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17.09.2021: Ausbildung angehender TierärztInnen in Tirol bewährt sich

Nach einem Jahr Lehr- und Forschungskooperation für die Tiergesundheit haben die Vetmeduni Vienna und das AGES ein gemeinsames Fazit gezogen: der gemeinsame Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten bei Rindern und kleinen Wiederkäuern im Alpenraum bei Lehre, Ausbildung und Forschungsprojekten hat sich bewährt. Seit Sommer 2020 gibt es eine enge Kooperation zwischen der Vetmeduni und der AGES hinsichtlich Lehre, Ausbildung und Forschung mit dem Schwerpunkt Infektionskrankheiten bei Rindern und kleinen Wiederkäuern im Alpenraum. „Durch unsere Außenstelle in Tirol nehmen wir unsere Verantwortung wahr, unseren Beitrag zur Sicherung der veterinärmedizinischen Versorgung im alpinen Raum zu leisten“, betonte Petra Winter, Rektorin der Vetmeduni Vienna am AGES Standort Innsbruck. Dort wurde im Rahmen ihrer Regionalisierungsinitiative „VetmedRegio“ eine Vetmeduni-Außenstelle zum Thema „Der Wiederkäuer im Alpenraum“ gegründet, um einen Knotenpunkt zwischen praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzten im Westen Österreichs mit der AGES sowie den Tiergesundheitsbehörden (Landesveterinärdirektion, Tiergesundheitsdienst) zu schaffen. Ziel ist es, den „Beruf des Großtierpraktikers direkt mit Profis in der Praxis zu erleben und diagnostisches sowie
wissenschaftliches Arbeiten der Pathologie- und Labordiagnostikexpertinnen und -experten der AGES begleiten zu können“, betonte Michael Dünser, Leiter des Tiergesundheitsstandortes Innsbruck. Konkret verbringen Studierende, die sich im letzten Studienjahr für das Vertiefungsmodul „Wiederkäuermedizin“ entschieden haben, einen Teil ihrer Ausbildung in Tirol. In einem vielfältigen, praktischen Programm werden die Besonderheiten der alpinen Viehwirtschaft beleuchtet, es gibt Exkursionen zu umliegenden Betrieben mit intensivem Kontakt zu niedergelassenen Tierärztinnen und Tierärzten sowie Fachvorträge von den Veterinär-Expertinnen und -Experten der AGES. Die „Attraktivierung von Standort und Lehre im Westen“ Österreichs sei eine „Win-Win-Situation“ für Studierende und Tiergesundheitseinrichtungen wie die AGES, so die AGES Geschäftsführer Thomas Kickinger und Anton Reinl unisono. Neben Vortragstätigkeiten und fachlichem Austausch bekämen die angehenden Tierärztinnen und Tierärzte bereits einen Einblick in die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Behörden. „Damit wollen wir den Trend, dass zwei Drittel unserer Absolventinnen und Absolventen von Wien wieder in ihre Heimatbundesländer zurückkehren, verstärken“, betonte Rektorin Winter.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

Mehr Informationen zu dieser Problematik finden Sie HIER >>>

Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal