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13.09.2021: ASP-Bekämpfung ist Gemeinschaftsaufgabe

Vor gut einem Jahr sind die ersten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt worden. Seitdem wurde die Tierseuche bei mehr als 2.000 Wildschweinen sowie rund 200 Hausschweinen in drei brandenburgischen Betrieben nachgewiesen. „Das Ausbruchsgeschehen ist weiterhin dynamisch und der Infektionsdruck aus Polen bleibt hoch. Trotzdem ist es in einer gemeinsamen Kraftanstrengung gelungen, dass diese Tierseuche erst einmal auf relativ kleine Gebiete begrenzt werden konnte. Wir wissen um die großen Herausforderungen, vor denen die Landwirte derzeit stehen. Deshalb unterstützt der Bund die Bundesländer auf vielfältige Weise und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir wollen Deutschland wieder so schnell wie möglich ASP- frei bekommen. Vor allem weil wir als Bund wissen, was Brandenburg
und Sachsen gerade für ganz Deutschland und auch die EU leisten. Die Bekämpfung und letztlich auch die Tilgung der ASP sind Aufgaben, bei der jeder – Bund, Länder, Verbände, Jäger – seinen Beitrag leisten muss, damit wir Erfolge erzielen“, erklärt der politische Beauftrage für die ASP, Uwe Feiler. Jedoch erwies sich bislang die Koordination mit dem Nachbarland Polen als äußerst schwierig, weshalb nun der Ministerpräsident Brandenburgs, Dietmar Woidke, in seiner Funktion als Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit um Unterstützung bei der Kommunikation und Koordinierung gebeten wurde. Ein kostenfreies Webinar zur ASP bietet die Firma Elanco Tierärztinnen und Tierärzten am Mittwoch, dem 15. September 2021 an. Beginn ist 19:00 Uhr. Als Referenten stehen u.a. PD Dr. Sandra Blome sowie Dr. Gereon Schulze Althoff zur Verfügung.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

Mehr Informationen zu dieser Problematik finden Sie HIER >>>

Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal