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08.09.2021: EU-Einheitliche Tierwohl-Kennzeichnung gefordert

In dem gerade erschienenen „Fleischatlas“, unter anderem herausgegeben vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Heinrich-Böll-Stiftung, appellieren UmweltschützerInnen an die EU, eine einheitliche Tierwohl-Kennzeichnung einzuführen. Neben mehr Transparenz für die KonsumentInnen hätte der Handel mehr Möglichkeiten für eine bessere Vermarktung, was sich bei der EU- weiten Kennzeichnung für Eier bereits gezeigt habe. Die Herausgeber zeigen zudem Wege für eine grundlegende Veränderung der Tierhaltung sowie des Fleischkonsums
auf. Vorausgesagt wird im neuen „Fleischatlas“ ein weltweiter Anstieg der Fleischerzeugung, was sich auch auf das Klima auswirken werde. Für die Zukunft fordern die Verfasser des Berichts, dass Risiken und Schäden entlang der Wertschöpfungskette besser identifiziert werden sollen. Insgesamt sei es wichtig, nachhaltiges Wirtschaften zu unterstützen. So soll es etwa einen Übergangsfonds für ArbeitnehmerInnen in der Fleischindustrie geben, damit diese einen Job in einem nachhaltigeren Wirtschaftszweig ergreifen können.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

Mehr Informationen zu dieser Problematik finden Sie HIER >>>

Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal