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07.09.2021: Krisengespräch zur Lage der Schweinebauern in Niedersachsen

Am gestrigen Montag (06.09.2021) haben sich VertreterInnen des Landwirtschaftsministeriums Niedersachsen, aus Verbänden und dem Handel zu einem digitalen Krisengespräch zusammengefunden, um über die angespannte Situation der Schweineproduzenten in Deutschland zu beraten. Die ca. 5.300 schweinehaltenden Betriebe in Niedersachsen haben neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie zudem mit den Handelsbeschränkungen aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu kämpfen. „Wir Landwirte brauchen jetzt verlässliche Aussagen; die Erzeuger stehen mit dem Rücken an der Wand, und immer mehr
Berufskollegen denken ans Aufhören“, sagte der Verbandspräsident Holger Hennies vor den Beratungen. Die Erzeugerpreise befinden sich auf einem historischen Tief. Nach Angaben des Bauernverbandes Landvolk Niedersachsen wird pro Kilo Schwein derzeit 1,25 Euro gezahlt, 1,80 Euro sei jedoch mindestens notwendig, um kostendeckend arbeiten zu können. Hinzu kommt, dass die Futterpreise angestiegen sind. Die Schwarz-Gruppe, der die Lebensmittelhändler Lidl und Kaufland angehören, fordern von der Politik, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die ASP einzudämmen und Exportmärkte wieder zugänglich zu machen.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

Mehr Informationen zu dieser Problematik finden Sie HIER >>>

Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal