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30.08.2021: Konzerne investieren Millionenbeträge in Laborfleisch

Mit der ständig wachsenden Weltbevölkerung steigt auch der Bedarf nach Fleischprodukten. Auf der anderen Seite regt sich immer mehr Kritik an der Praxis der Massentierhaltungen. Zwei gewichtige Gründe, weshalb sich ForscherInnen auf der ganzen Welt intensiv mit der Herstellung von Laborfleisch beschäftigen. Große Konzerne wie Merck, Wiesenhof und Nestlé investieren dreistellige Millionenbeträge in das Fleisch der Zukunft. Für Laborfleisch wird zunächst eine kleine Gewebeprobe von einem Tier genommen, deren Zellen dann im Labor isoliert und kultiviert werden. Anschließend wird es dann in Bioreaktoren gezüchtet und umgewandelt. Das so erzeugte Fleisch sieht gewöhnlichem Fleisch sehr ähnlich und soll sich geschmacklich kaum unterscheiden. Während vor acht Jahren der Preis für einen im Labor hergestellten Burger bei knapp 250.000 Euro lag, wird der Preis
nun auf umgerechnet 45 Euro geschätzt. Schon in weniger als zehn Jahren sollen die Kosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau fallen. Während das Pharmaunternehmen Merck als Technologie-Anbieter für Start-ups agiert, indem es Zellkulturmedien, die die Zellen zum Wachsen brauchen, liefert, sieht die Umweltorganisation Greenpeace die Zukunft eher in Fleischersatzprodukten auf pflanzlicher Basis. „Generell ist es der einfachste Weg, weniger Fleisch zu essen“, so Stephanie Töwe. Die Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace begrüßt den Ansatz des Laborfleischs jedoch, denn auf diese Weise müssen für die Produktion keine Tiere sterben. Auch die Umwelt würde dabei geschont werden. In unserem Fokusthema „Fleischlos glücklich“ finden Sie umfassende Informationen zu zahlreichen verfügbaren Fleischersatzprodukten.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

Mehr Informationen zu dieser Problematik finden Sie HIER >>>

Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal