Nachrichten: Mit mehr pflanzlicher Nahrung Treibhausgase einsparen

07.09.2022

Durch eine Ernährungsumstellung von tierischen auf mehr pflanzliche Produkte könnte rund 40 Prozent der heutigen landwirtschaftlichen Flächen anders genutzt werden. Alternativ könnten auf diesen Flächen Wälder gepflanzt werden. Damit könnten drei Viertel der klimaschädlichen Treibhausgase, die durch die Landwirtschaft entstehen, eingespart werden. Das ist das Ergebnis eine aktuellen Studie des Öko-Instituts. „Nur wenn wir unsere Ernährung vorrangig auf pflanzliche Produkte umstellen, können wir die Treibhausgase der Landwirtschaft drastisch reduzieren und das Ziel der Treibhausgasneutralität für Deutschland überhaupt erreichen“, fasst Margarethe Scheffler, Expertin für nachhaltige Landwirtschaft am Öko-Institut zusammen. Die Studie, die auf den Berechnungen der „Planetary Health Diet“ der EAT Lancet Kommission aufbaut, zeigt, dass allein für die Ernährung 81 Mio. t CO2 ausgestoßen werden, von denen mehr als 80 Prozent aus der Tierhaltung stammen. Mit einer mehr pflanzenbasierten Ernährung und einem Ausbau der ökologischen Landwirtschaft gemäß der „Planetary Health Diet“ könnten die Treibhausgase massiv gesenkt werden.
Öko-Institut
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