Nachrichten: Versorgungslage in Europa trotz Ukraine-Kriegs sicher

06.04.2022

Trotz des Krieges in der Ukraine ist die Versorgungslage mit Lebensmitteln in ganz Europa auch auf längere Sicht nicht bedroht. Daher sollte die grundsätzliche Ausrichtung Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) oder der Green Deal weiter verfolgt werden. Das betonte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus erneut. „Uns allen ist bewusst, dass wir uns im Dauerkrisenmodus befinden. Die Corona-Krise ist noch immer nicht überwunden, Putins fürchterlicher Angriffskrieg auf die Ukraine kostet täglich Menschenleben, schüttelt die internationalen Märkte durcheinander und zeigt uns einmal mehr, dass die Versorgung mit Lebensmitteln in Hülle und Fülle auch in Europa keine Selbstverständlichkeit ist, denn auch bei uns sind einzelne Lebensmittel derzeit schwer zu bekommen. Bei alledem geht fast der Blick dafür verloren, dass wir weltweit eine Klimakrise haben, die uns noch über Generationen beschäftigen wird. Deswegen ist es wichtig, klug und besonnen zu handeln und die Weichen richtig zu stellen“, lautet der Appell des Ministers. Backhaus äußerte seine Befürchtungen, dass es durch die zahlreichen globalen Krisen unausweichlich zu einer weltweiten Hungerkrise kommen könnte. Daher sollten die Länder wirksame Maßnahmen in Angriff nehmen, wie beispielsweise die ökologischen Vorrangflächen für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion freizugeben. Zudem appelliert Backhaus an die Bundesregierung, zu prüfen, welche Beiträge Deutschland im Welternährungsprogramm noch leisten kann, um Hunger und Mangelernährung zu bekämpfen und damit weiteren politischen Instabilitäten und Fluchtbewegungen vorzubeugen. Entscheidend sei, die Landwirtschaft fit für die Zukunft zu machen, und dazu gehöre eben auch die eigene Produktionsgrundlage nachhaltig zu schützen, so der Minister abschließend. Die Welternährungsorganisation rechnet damit, dass aufgrund des Ukraine-Krieges und des damit einhergehenden Einbruchs der Getreide- und Ölexporte bis zu 13 Millionen Menschen an Unterernährung leiden werden. Aus diesem Grund fordern die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und foodwatch einen Stopp der Verwendung von Lebensmitteln für Agrokraftstoff. Unter dem Motto "Kein Essen mehr in den Tank" werden die Organisationen daher am morgigen Donnerstag (07.04.2022) ihre Forderung mit einer Aktion vor dem Bundesumweltministerium unterstreichen.
Ministerium MV
DHU
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