Nachrichten: Zwei Dutzend Förderskizzen zur Antibiotikareduktion in der G

10.01.2022

Die Antibiotikareduktion in der Geflügelhaltung ist der Regierung ein Anliegen. Daher hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen von drei bestehenden Förderprogrammen die Wissenschaft und Wirtschaft aufgerufen, Forschungsideen zur Verringerung des Einsatzes von Reserveantibiotika in der Geflügelhaltung einzureichen. Dies nutzten bis zum Fristende am 26. Oktober 2021 zehn Antragsteller, die ihre Skizzen beim Projektträger, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble), einreichten. Weitere 11 Skizzen wurden im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung eingereicht und drei für das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Insgesamt können im Rahmen der drei Förderprogramme rund 23 Millionen Euro Fördergelder vergeben werden, wobei der Fokus der förderfähigen Projekte auf der Prävention von behandlungsbedürftigen Infektionserkrankungen liegt. Das BMEL beabsichtigt über diese Bekanntmachung innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie gezielte Maßnahmen zum Wissenstransfer zu fördern, die zu einer langfristigen Reduktion des Auftretens behandlungsbedürftiger Infektionserkrankungen und dadurch zu einer Verringerung der Anwendung antibiotischer Tierarzneimittel bei Geflügel beitragen. In den Vorhaben sollen neue Strategien und Lösungen aufgezeigt sowie innovative und praxisorientierte Produkte und Verfahren entwickelt werden, die zur Vermeidung bzw. Minimierung von Infektionskrankheiten und zur Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls führen. Die eingereichten Projektideen befassen sich hauptsächlich mit der Stärkung der Tiergesundheit und dabei u. a. mit der Optimierung des Stallklimas und der Hygiene in der Geflügelhaltung, der Entwicklung von innovativen Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung des Antibiotikaeinsatzes sowie des Einsatzes von Futtermittelzusätzen im Hinblick auf eine Reduktion des Auftretens behandlungsbedürftiger Infektionserkrankungen des Respirationstraktes und des Magen-Darm-Traktes. Es folgt nun die fachliche Bewertung der Skizzen. Ist die Förderentscheidung durch das BMEL gefallen, werden die Skizzeneinreicher aufgefordert, ihren Antrag einzureichen. Ziel ist es, dass die Projekte bereits in den 2. Jahreshälfte 2022 starten. Auch VetMAB wurde zur Antibiotikaminimierung im Stall entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Fortbildungsplattform für TierärztInnen und LandwirtInnen, die dazu beitragen soll, den Antibiotikaeinsatz bei Nutztieren zu verringern.
BLE
VetMAB
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