Nachrichten: Ende der BHV-1-Massentötungen gefordert

22.07.2021

Anstatt komplette Rinderherden wegen einer Infektion mit dem Bovinen Herpes Virus Typ1 (BHV-1) zu töten, fordern die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, eine mildere Form der Seuchenbekämpfung. Als Alternative zu den tierschutzwidrigen Massentötungen schlagen die FREIEN BAUERN stattdessen eine dreijährige Quarantäne für mit BHV-1 infizierte, aber klinisch gesunde Tiere vor. „Das bedeutet, dass betroffene Betriebe die Erlaubnis für eine Schutzimpfung bekommen, dass sie in dieser Zeit kein Zuchtvieh vermarkten dürfen, dass sie ihre Tiere entweder durch Stallhaltung oder bei Weidehaltung mit einem doppelten Zaun absichern müssen und dass sie mit regelmäßigen Blutproben die Entwicklung des Infektionsgeschehens gegenüber dem Veterinäramt dokumentieren“, erklärte Reinhard Jung, Politikreferent der Interessenvertretung. Damit würden die betroffenen Rinderhalter die Möglichkeit erhalten, ihre Herden durch unbelastete Nachzucht und gezielte Zukäufe über einen längeren Zeitraum aus eigener Kraft zu sanieren. „Dieses Jahr sind bereits 17 Betriebe von den Tötungsanordnungen der Veterinärämter betroffen, 14 davon direkt an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden, wo die Krankheit fast überhaupt nicht bekämpft wird. Insbesondere für die Milchviehbetriebe in der Grenzregion ist es unerträglich, ständig mit der Angst leben zu müssen, dass der Staat vom einen auf den anderen Tag ihr züchterisches Lebenswerk vernichten kann“, so Jung weiter.
Freie Bauern
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