Nachrichten: Bayern vergibt 30 Stipendien für Masterstudiengang Tiergesundheit

11.05.2021

Der Freistaat Bayern möchte den Tierschutz und das Tierwohl im Land durch eine größere Anzahl Tierärzte sicherstellen. Deswegen wurde der Masterstudiengang Tiergesundheit ins Leben gerufen. Dieser ist bundesweit einzigartig und eine tragende Säule im "Zukunftskonzept Landtierärzte" in Bayern. Zudem unterstützt das bayerische Umweltministerium noch 30 Masterstudenten mit 30 Stipendien im Wert von insgesamt 330.000 Euro. „Zum Tierschutz gehört auch die tierärztliche Versorgung. Mit dem Zukunftskonzept Landtierärzte wollen wir für mehr Tierärzte in der Fläche sorgen. Ein entscheidender Baustein ist die Qualifikation. Mehr Wissen heißt auch mehr Tierschutz. Der neue Masterstudiengang bietet eine gezielte fachliche Weiterbildung für Tierärzte vor allem im Nutztierbereich. Mit 30 Stipendien wollen wir qualifizierte Nachwuchskräfte für die tierärztliche Versorgung vor allem im Nutztierbereich gewinnen. Ich freue mich, wenn sich möglichst viele Tierärzte für das attraktive Angebot entscheiden", erklärte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber am Dienstag in München. Gefördert werden sollen aus den ersten beiden Studiendurchgängen jeweils 15 Studierende für maximal vier Semester. Voraussetzung ist unter anderem, nach Abschluss des Studiengangs mindestens 60 Monate als Tierärztin oder Tierarzt in der kurativen Nutztierversorgung in Bayern zu arbeiten. Der interdisziplinäre Weiterbildungsstudiengang für Tierärzte wird zusammen mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der tierärztlichen Fakultät der LMU München ab dem Wintersemester 2021/22 angeboten. Rund 20 bis 30 Studenten sollen ihn pro Semester absolvieren können. Der Aufbau des Studiengangs wird vom Umweltministerium ebenfalls mit rund 200.000 Euro unterstützt. Die "Zukunftsstrategie Landtierärzte" umfasst neben dem Masterstudiengang die Unterstützung attraktiver Praxismodelle, Verbesserungen bei der Vergütung und ein neues Spezialisten-Netzwerk. Ziel ist es, den Tierarztberuf auf dem Land insbesondere in der Nutztierpraxis insgesamt attraktiver zu gestalten, um möglichen Versorgungslücken frühzeitig entgegenzuwirken.
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
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