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21.06.2022: ISN empört über Äußerung von Staatssekretärin Bender

Die Forderung der Staatssekretärin Silvia Bender (BMEL) nach einer Halbierung des Fleischkonsums in Deutschland hat auf der Jahresversammlung der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) für große Empörung gesorgt. „Das Paradoxe ist, dass die Politik mit aller Gewalt die Tierbestände reduzieren will. Dabei treibt sie genau jene Familienbetriebe unwiederbringlich zum Ausstieg, die sie eigentlich für die Weiterentwicklung der Tierhaltung behalten will“, lautete die Kritik des ISN-Vorsitzenden Heinrich Dierkes. ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack wies auf den schon jetzt historisch niedrigen
Schweinebestand in Deutschland sowie die hohe Zahl an Betriebsaufgaben hin. „Von ca. 30.900 schweinehaltenden Betrieben im Jahr 2011 sind nur noch 18.800 Betriebe im November 2021 übrig geblieben“, erklärte Staack. Mit weiteren massiven Rückgängen hierzulande sei zu rechnen, während andere Länder in der EU die Bestände aufstocken. Die Staatssekretärin machte den Erzeugern zudem wenig Hoffnung auf eine ausreichende Finanzierung der Haltungskennzeichnung für Schweinefleisch. Aufgrund knapper Staatskassen sollten die Landwirte ihre Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, so Bender.

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