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20.06.2022: NRW bringt Maßnahmen zur BHV-Eindämmung auf den Weg

Seit rund fünf Jahren gilt Deutschland als frei von BHV1 (Bovines Herpesvirus Typ 1). Lediglich in einzelnen Gebieten traten seitdem ab und an unentdeckte Virusträger auf, die den Erreger in die Bestände eingetragen haben. Im Regierungsbezirk Düsseldorf sowie im Kreis Borken ist die Zahl der Betriebe, bei denen die Rinderseuche nachgewiesen wurde, in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Die bestätigten BHV1-Ausbrüche traten alle in der Nähe zur niederländischen Grenze auf. Das Nachbarland hat noch keinen BHV1-Freiheitsstatus. Um eine Ausbreitung zu vermeiden, müssen im Fall eines Erregernachweises alle Rinder des
betroffenen Bestandes getötet werden. Zudem droht dem Land Nordrhein-Westfalen der Verlust des Status „Frei von BHV1“. Daher haben das Landwirtschaftsministerium und alle rinderhaltenden Betriebe in den Bezirken einen verbindlich anzuwendenden Leitfaden entwickelt, in dem etwa die Einhaltung zusätzlicher Biosicherheitsmaßnahmen vereinbart wurde. Zudem soll durch ein verstärktes Frühwarnsystem in Form erweiterter Untersuchungspflichten die möglichst schnelle Identifikation der virustragenden Tiere gewährleistet werden, um eine unerkannte Durchseuchung von Rinderbeständen und die Weiterverbreitung des Virus zu unterbinden.

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