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15.06.2022: Verhaltenstests könnten Schwanzbeißer im Vorfeld identifizieren

Schwanzbeißen ist eine weitverbreitete Verhaltensstörung bei Schweinen, welche trotz intensiver Forschung in den letzten Jahren nach wie vor nicht effektiv vermieden werden kann. In bisherigen Studien lag der Fokus auf den Opfertieren. Ein vom QS- Wissenschaftsfonds gefördertes Forschungsprojekt hat sich nun mit den sogenannten Tätertieren bzw. einem möglichen Zusammenhang zwischen ihnen und ihrem Gesundheitsstatus befasst. Der gerade veröffentlichte Abschlussbericht zeigt auf, dass die Tätertiere sich in der Allgemeinuntersuchung häufiger auffällig aufgeregt zeigten, während mehr Kontrolltiere besonders ruhig waren. Die beteiligten Forschenden der Christian-
Albrechts-Universität in Kiel haben daher die Hoffnung, dass standardisierte Verhaltenstests zur Identifizierung potentieller Schwanzbeißer entwickelt werden können. Die Untersuchung der dreißig zuvor als potenzielle Schwanzbeißer identifizierten Tiere ergab zudem, dass sie ein geringeres Gewicht als die Tiere der Kontrollgruppe aufwiesen. Zusätzlich zeigte eine Untersuchung der Tierkörper ein vermehrtes Auftreten von Veränderungen im Magen-Darm-Trakt und einen Magnesium-Mangel im Blut der Tätertiere auf. Um die Ergebnisse weiter zu festigen und aussagekräftige Empfehlungen treffen zu können, führt die Forschungsgruppe bereits Folgeprojekte durch.

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