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13.06.2022: Aujeszkysche Krankheit im Landkreis Lüneburg

Nach dem bereits dritten Nachweis der Aujeszkyschen Krankheit (AK) bei Wildschweinen im Landkreis Lüneburg rät der Veterinärdienst des benachbarten Landkreises Harburg TierhalterInnen zur Vorsicht. „Insbesondere Hundehalter sollten ihre Tiere auch außerhalb der in der Brut- und Setzzeit von 1. April bis 15. Juli geltenden Leinenpflicht in der freien Landschaft an der Leine führen“, so Thorsten Völker, Leiter der Abteilung Ordnung und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung. Völker empfiehlt zudem Hausschweinebetrieben, die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um ihre Bestände vor einem Erregereintrag zu
schützen. Die Aujeszkysche Krankheit ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die viele Säugetierarten befällt, für Menschen jedoch ungefährlich ist. Hauptwirt und Überträger des Erregers sind in der Regel Schweine. Da es weder eine Impfung noch Behandlungsmöglichkeiten gegen das Virus gibt, sollten Hunde und Katzen dringend vor einer Ansteckung geschützt werden. Während infizierte Wildschweine die Krankheit meist überstehen, verläuft die AK bei Haustieren immer tödlich. JägerInnen wird zudem geraten, keinen Wildschweinaufbruch an ihre Hunde oder andere Tiere zu verfüttern, da das AK-Virus sehr überlebensfähig ist.

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