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19.05.2022: Warnung vor Infektionen mit Affenpocken

Nach inzwischen sieben Fällen von nachgewiesenen Affenpocken in Großbritannien appelliert das Robert-Koch-Institut (RKI) an Ärzte, wachsam zu sein. Die Pocken gelten zwar bereits seit mehr als 40 Jahren als ausgerottet, doch der weltweit nachlassende Impfschutz sorgte in der Vergangenheit für zahlreiche Infektionen. Die meisten Erkrankungen wurden bislang in Nigeria festgestellt. Die erste Infektion, die Anfang Mai 2022 in Großbritannien bekannt geworden war, soll auch auf eine Ansteckung in dem afrikanischen Land zurückgehen. Expertenmeinungen zufolge wird der Erreger der Affenpocken meist von Nagetieren übertragen, wobei Affen als sogenannte Fehlwirte betrachtet werden. „Infektionen können durch Kontakt mit Sekreten infizierter Tiere übertragen werden", erklärte das RKI in einem gerade veröffentlichten Beitrag. Übertragungen von Mensch zu Mensch
durch Kontakte mit Körperflüssigkeiten oder Krusten seien mit Infektionsketten von bis zu sechs Menschen beschrieben. „Auch die sexuelle Übertragung von Pockenviren ist möglich", hieß es weiter. Die Virus-Erkrankung ruft nach Angaben der Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency (UKHSA) meist nur milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Ansteckend seien nur symptomatisch Erkrankte bei engem Kontakt. Eine Infektion mit Affenpocken macht sich durch Symptome wie Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Schüttelfrost und Erschöpfung bemerkbar. Es könne sich auch ein Ausschlag entwickeln, der sich häufig ausgehend vom Gesicht auf andere Körperteile ausbreite. Der Ausschlag sehe je nach Phase unterschiedlich aus und könne dem bei Windpocken und Syphilis ähneln.

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GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.