News

13.05.2022: GPS-Ortung von Wildschweinen zur ASP-Bekämpfung

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hält zahlreiche Länder in Europa in Atem. Immer wieder gibt es Berichte über Kadaverfunde von infizierten Wildschweinen. Erst kürzlich wurden unweit von Rom drei verendete Tiere positiv auf den ASP-Erreger getestet, was die italienische Regierung zu einer Ausweisung einer sogenannten Roten Zone und der vorsorglichen Keulung von Wildschweinen veranlasst hat. In Bayern wächst auch die Sorge um die Sicherheit und die Gesundheit des heimischen Schwarzwilds. Um mehr Informationen über die Laufwege und Aufenthaltsorte zu erhalten, haben WissenschaftlerInnen einzelne Wildschweine in dem Bundesland mit GPS-Sendern ausgestattet. Sie hoffen, auf diesem Weg die Verbreitung der Tierseuche
kontrollieren zu können. Die Daten könnten bei der Festlegung von ASP-Sperrgebieten helfen, wie Wildtierökologe Prof. Marco Heurich von der Universität Freiburg in einem Interview erklärt. Bislang konnten 32 Tiere mit Halsbandsendern versehen werden. Diese sind aus Spezialkunststoff, der zum einen sehr belastbar und witterungsbeständig ist und zum anderen auch die Tierhaut schont. Halbstündliche Peilungen der Tiere geben genaue Hinweise auf die Laufwege der Wildschweine. Mit den Trackingdaten könnten zudem Kadaver schneller gefunden werden, da kranke Tiere ein anderes Laufverhalten zeigen, so Heurich. Das Wissen um die Bewegungsaktivitäten der Wildschweine kann auch gezielt genutzt werden, um Bejagungsstrategien zu entwickeln.

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.