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10.05.2022: ASP rückt näher an Rom heran

Nachdem es bereits mehrere Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in den norditalienischen Provinzen Ligurien und Piemont gab, scheint die Tierseuche näher an die Hauptstadt Italiens heranzurücken. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilte, wurde am 4. Mai 2022 ein erkranktes Wildschwein im Naturpark Insugherata positiv auf die ASP getestet. Die Region ist nur wenige Kilometer vom Vatikanstaat entfernt und die Behörden vermuten, dass die Verbreitung auf menschliche Faktoren zurückzuführen ist. Um eine Einschleppung des Virus in Hausschweinebetriebe zu vermeiden, hat die Region Latium am vergangenen Wochenende eine sogenannte Rote Zone festgelegt, innerhalb derer Picknicks und jegliche Veranstaltungen verboten sind. Die stetig wachsende Zahl der Wildschweine in Rom ist seit Jahren
ein Problem. Die Tiere können sich aufgrund des großen Nahrungsangebots durch die Unmengen an herumliegenden Müll unkontrolliert vermehren. Weil Abfall auf der Straße häufig nicht abgeholt wird, suchen die Wildschweine dort nach Nahrung. In der Roten Zone sollen Mülleimer deshalb eingezäunt werden, fordert die Regionalverwaltung. Dem Gesundheitsministerium gehen solche Maßnahmen nicht weit genug. „Wir müssen die Zahl der Wildschweine reduzieren, in Italien gibt es zu viele“, sagte Unterstaatssekretär Andrea Costa. Das jedoch wird von Umwelt- und Tierschützern massiv kritisiert. „Aus Rom jetzt den Wilden Westen zu machen, um Wildschweine zu jagen, löst das Problem nicht“, sagte Rita Corboli von der Tierschutzorganisation Oipa und meinte: „In Rom sind die Abfälle das Problem und nicht die Wildschweine.“

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GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.