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10.05.2022: Hessen fördert Digitalisierung in der Landwirtschaft

Das Land Hessen intensiviert die Förderung der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Grund dafür sei der Krieg in der Ukraine, der steigende Preise mit sich bringe sowie ein Umdenken beim Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln erfordere, wie Landwirtschaftsministerin Priska Hinz erklärt. So hat das Land die Förderrichtlinien für LandwirtInnen geändert. „Zum einen wurde das Mindestinvestitionsvolumen auf 1.500 Euro gesenkt, zum anderen die Förderobergrenze auf mindestens 80.000 Euro angehoben“, so die Ministerin. „Mit unseren Richtlinien zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und in ländlichen Gebieten sowie der Digitalisierung in der Landwirtschaft (RL-IZ) unterstützt Hessen bereits Maßnahmen des sogenannten ‚Precision Farming‘. Mit der aktuellen Richtlinienänderung, die mit ihrer Veröffentlichung am 18. April 2022 in Kraft getreten ist,
schaffen wir jetzt noch bessere Förderkonditionen für die Betriebe“, erklärte Hinz. Das Land fördert sowohl den Erwerb von Agrarsoftware und den Einsatz von Sensor- Technologie zur organischen und mineralischen Düngung als auch die Verwendung digitaler Hack- und Pflanzenschutztechnik zur Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes. Außerdem stellt das Land finanzielle Mittel für digitale Systeme zur Überwachung des Gesundheitszustandes von Nutztieren und zur Verbesserung des Tierwohls sowie für die Beratung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung. Weiterhin sollen die Bildungsangebote für Studierende in den Bereichen Precision Farming und Digitalisierung verstärkt werden, betont Hinz. Am 17. Mai 2022 findet in Berlin die Digital Farming Conference statt, denn die Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft ist digital.

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GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.