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09.05.2022: PRRS: Dänemark erhöht Druck auf die Schweinehalter

Dänemark hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 das Porzine Reproduktive und Respiratorische Syndrom (PRRS) auf ein Minimum zu senken. Um das voranzubringen, sollen Betriebe mit einem positiven PRRS-Status einen Preisabzug in Höhe von umgerechnet 3 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht erhalten. Aktuell sind ungefähr ein Viertel aller dänischen Mastbetriebe PRRS-frei, bei den Sauenbetrieben
beträgt der Anteil etwas mehr als die Hälfte. Das umfassende Programm verpflichtet alle Betriebe künftig, den Infektionsstatus bezüglich PRRS zu ermitteln und zu deklarieren. Zudem sieht es eine monatliche Erklärung vor, die die Schweinehalter gemeinsam mit ihrem Tierarzt erstellen. Die Eradikation des Erregers soll sowohl die Gesundheit als auch das Tierwohl in den Ställen fördern und somit auch die Wirtschaftlichkeit verbessern.

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GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.