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21.01.2022: Baden-Württemberg investiert weiter in Tierwohl

Um den Tierschutz in der Nutztierhaltung voranzubringen und gleichzeitig das Klima sowie die Umwelt zu schützen, hat das Land Baden-Württemberg neue Förderangebote zur Weiterentwicklung der einzelbetrieblichen Investitionsförderung festgelegt. „Klima- und Umweltschutz sowie das Wohlergehen der Tiere sind zentrale Themen, die Gesellschaft und Landwirtschaft bewegen. Wir wollen diese Ziele gemeinsam voranbringen. Daher unterstützen wir mit einzelbetrieblichen Investitionsförderungen unsere bäuerlichen Familienbetriebe bei der Bewältigung dieser Aufgaben. So werden ab 2022 weitere spezifische Förderangebote zur Verbesserung des Tierwohls und zur Emissionsminderung angeboten“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL in der vergangenen Woche. So wurde das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) um weitere Investitionsmaßnahmen erweitert. Durch das primäre Ziel den Umwelt- und Klimaschutz zu fördern, zählen diese Maßnahmen zu
den nichtproduktiven Investitionen, wie der Minister erklärt. Auch können Investitionen in Milchviehställe, die neben der Einhaltung der Premiumanforderungen an eine besonders tiergerechte Haltung verschiedene emissionsmindernde Maßnahmen umsetzen, zu welchen neben einer emissionsarmen Laufhofgestaltung, die emissionsarme Bodengestaltung und erhöhte Fressstände gehören, zukünftig einen erhöhten Fördersatz in Höhe von 35 Prozent erhalten. Zudem fördert das Land die Beendigung der ganzjährigen Anbindehaltung mit einem Programm zur Förderung von Investitionen in kleinen landwirtschaftlichen Betrieben. Bei Einhaltung der Premiumanforderungen an eine besonders tiergerechte Haltung wird in diesem Zusammenhang eine um 10 Prozent erhöhte Förderung von 40 Prozent gewährt. Wichtig für die landwirtschaftlichen Betriebe ist, dass künftig vor jeder geförderten Investition im Rahmen des AFP, eine dem Investitionsziel angepasste Beratung durchzuführen ist.

Hinweis

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.