News

20.01.2022: China baut Schweineproduktion weiter aus

Während die Zahl der in Deutschland gehaltenen Schweine weiter rückläufig ist, wächst der Schweinebestand in China in rasantem Tempo weiter. Laut Angaben des chinesischen Statistikamtes wurden in 2021 knapp 53 Millionen Tonnen Schweinefleisch produziert, was einem Zuwachs von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Da die Schweinepreise weiter sinken und Chinas Regierung jedoch vermehrt Großbetriebe und gigantische Schweinehochhäuser fördert, nehmen die Betriebsaufgaben mit kleineren Schweinebeständen weiterhin dramatisch zu. Trotz der stark wachsenden Produktion blieb die Zahl der Importe dennoch recht hoch.
Nach Einschätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) werden insbesondere kleinere Produzenten auch weiterhin mit den sehr niedrigen Preisen zu kämpfen haben. Zudem rechnet die USDA mit einer weiter anwachsenden Schweineproduktion im laufenden Jahr. Sollte die Preise auf diesem niedrigen Niveau bleiben, würden aber auch große Betriebe Probleme bekommen, die hohen Fixkosten zu decken, die mit der schnellen Erweiterung und Modernisierung verbunden waren. Solange sie jedoch ihre variablen Kosten decken können, zumindest kurzfristig, werden sie den Absturz der Schweinepreise besser überstehen, glaubt das USDA.

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.