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19.01.2022: Selbstverpflichtung der Geflügelbranche zu Biosicherheit

Seit Mitte Januar 2022 gilt in Nordrhein-Westfalen die freiwillige Selbstverpflichtung der Geflügelbranche, weitergehende Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügel haltenden Beständen umzusetzen sowie eine sichere Früherkennung der Geflügelpest über präventive Untersuchungen zu ermöglichen. Zunächst soll der gemeinsame Beschluss der Verbände sowie Landwirtschaftskammer, Tierärzteschaft und Veterinärbehörden bis Ende März gelten, um den Eintrag der Geflügelpest in die Bestände zu verhindern. „Die Gefahr des weiteren Auftretens von Geflügelpestfällen ist nach wie vor nicht gebannt. Alle müssen weiterhin außerordentlich wachsam sein. Nur konsequent eingehaltene Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügelhaltungen können effektiv vor einer Eintragung des Erregers schützen.
Hobbyhaltungen und erwerbsmäßige Nutztierhaltungen sind gleichermaßen betroffen und in der Verantwortung", lautete der Appell von Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann an die GeflügelhalterInnen im Land. Auch ist die Durchführung von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten derzeit untersagt. Nordrhein-Westfalen hatte im Winter 2021/2022 bereits neun Ausbrüche der Geflügelpest zu verzeichnen. Aktuell befinden sich drei Verdachtsfälle bei Wildvögeln noch in der Abklärungsuntersuchung. Im Jahr 2022 werden unter Myvetlearn.de verschiedene tierärztliche Fortbildungen zum Bereich Biosicherheitsmaßnahmen angeboten. Durch den kostenfreien Newsletter von vetion.de, der am Monatsanfang versendet wird, werden Sie automatisch über die in Kürze beginnenden Online-Fortbioldungen informiert.

Hinweis

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.