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19.01.2022: Landwirte fordern stärkere Wildschweinbejagung

Auch unter den rund 500 SchweinehalterInnen in Thüringen wächst die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Der Bauernverband des Landes fordert daher eine Intensivierung der Wildschweinbejagung, um einen Eintrag der Tierseuche in die Betriebe möglichst zu vermeiden. Im Vergleich zur vorherigen Jagdsaison waren laut Informationen des Agrarministeriums in der Saison 2020/21 7.200 weniger
Wildschweine erlegt worden. Für eine stärkere Bejagung des Schwarzwilds empfiehlt Verbandsvizepräsident Lars Fliege die Erhöhung der Abschussprämien. Zudem fordert der Verband eine öffentlichkeitswirksame Informationskampagne, um die Bevölkerung und vor allem Reisende auf den Routen aus Sachsen und Brandenburg in Richtung Westen über Infektionswege, etwa durch unachtsam entsorgte infektiöse Lebensmittel, aufzuklären.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.