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18.01.2022: Geflügelpest grassiert im Südwesten Frankreichs

In Frankreich ist der Seuchenzug der Geflügelpest vom Typ H5 in vollem Gange. In nur einer Woche sind 105 neue Geflügelpestausbrüche in Nutzgeflügelbetrieben im Südwesten des Landes von den Behörden amtlich festgestellt worden. Insgesamt sind bis vergangenen Donnerstag in Frankreich 151 Seuchenausbrüche bei Nutzgeflügel registriert worden. Für die Keulung der Tiere in den betroffenen Betrieben muss nun zusätzliches Personal mobilisiert werden. Dabei wurden
wie bereits beim letzten Seuchenausbruch die Studierenden der Veterinärmedizin des Landes ins Auge gefasst. Um den Seuchenzug und weitere in der Zukunft zu stoppen sowie weitere Tierverluste zu verhindern, werden in Frankreich aktuell zwei Impfstoffe gegen die aviäre Influenza getestet. „Langfristig wird es keine andere Lösung als die Impfung geben“, erklärte der französische Landwirtschaftsminister vergangene Woche bei einem Treffen mit Tierhaltern und Abgeordneten.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.