News

13.01.2022: Frankreich testet Impfstoffe gegen Geflügelpest

Die Geflügelpest schreitet weiter voran. Auch in 2022 wurden bereits Ausbrüche in Nutztierhaltungen gemeldet, bei denen Tausende Stück Geflügel getötet werden mussten. Auch im Nachbarland Frankreich ist das Ausbruchsgeschehen zuletzt stark gestiegen. Im vergangenen Winter mussten dort 3,5 Mio. Tiere getötet werden. Laut aktuellen Aussagen des französischen Landwirtschaftsministers Julien Denormandie gibt es aber berechtigte Hoffnung auf zwei mögliche Impfstoffe, die sich gerade
in der Testphase befinden. Langfristig gäbe es keine andere Lösung als die Impfung, erklärte der Minister. Die Impfung der Geflügelbestände dürfe kein Tabuthema sein. Gemeinsam mit Fachleuten sollen die Gebiete sowie die Abläufe der angekündigten Impfversuche bestimmt werden, so Denormandie, der sich eine europäische Zulassung für wirksame Vakzine gegen die aviäre Influenza wünscht. Deshalb sei es wichtig, dass die anderen Mitgliedsstaaten vom Nutzen der Impfung überzeugt werden.

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.