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Tierärzte dürfen ab sofort nach Schulung gegen COVID-19 impfen

12.01.2022

Im Dezember 2021 sind die Weichen dafür gestellt worden, dass sich auch Tierärztinnen und Tierärzte an der Impfung der Bevölkerung gegen COVID-19 beteiligen können. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an einer ärztlichen Schulung, deren Inhalt fünf Stunden Theorie sowie zwei Stunden „Praktikum“ in einem Impfzentrum oder einer ähnlichen Einrichtung umfasst. Die theoretische Schulung kann ab dem 12.01.2022 per E-Learning an der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen absolviert werden. Den notwendigen Zugangscode erhalten
TierärztInnen bei ihrer Landestierärztekammer. Nach Erhalt der Schulungsbescheinigung kann dann das "Praktikum" absolviert werden. Anschließend dürfen die Tierärztinnen und Tierärzte dann selbst in einem Impfzentrum oder als Teil eines mobilen Impfteams tätig werden. Obgleich die COVID-19-Impfung auch direkt in der Tierarztpraxis vom Gesetzgeber vorgesehen ist, sind hierfür die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen bislang noch nicht geschaffen worden. Zudem gilt es, die Haftungsfrage zu klären.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.