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30.11.2021: Bayern intensiviert Bejagung wegen Wildverbiss

Um dem starken Wildverbiss in den bayerischen Wäldern entgegenzuwirken, möchte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Bejagung verstärken. „Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren, der Klimawandel sitzt uns zu deutlich im Nacken“, so die Ministerin. Das „Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2021“, das Kaniber vorgestellt hat, belegt, dass sich die Verbisssituation bei den einzelnen Baumarten unterschiedlich zeigt. Als ermutigend wertete es Kaniber, dass die Verbisssituation laut Gutachten in
der Hälfte der landesweit 750 Hegegemeinschaften „tragbar“ oder sogar „günstig“ sei. Die Grünen sehen das Gutachten als einen Beleg dafür, dass in den vergangenen drei Jahren zu wenig unternommen wurde, und fordern ein dringendes Umdenken. Wichtig sei eine Verlagerung der Jagd vom Feld in den Wald, wie der forst- und jagdpolitische Sprecher der Fraktion, Hans Urban, erklärte. Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) unterstützt zudem die Forderung, durch eine verstärkte Bejagung für waldverträgliche Wildbestände zu sorgen.

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