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24.11.2021: Hohe Corona-Infektionsrate bei amerikanischen Hirschen

Das Corona-Virus kann in Wildtieren überleben und scheint auch nie ganz ausgerottet zu werden. Zu diesem Schluss kamen Forschende aus Iowa (USA), die sich über Monate mit dem Infektionsgeschehen bei Weißwedelhirschen beschäftigt haben. Bei ihren Untersuchungen fanden die WissenschaftlerInnen heraus, dass zeitweise bis zu 80 Prozent der Tiere eine aktive Corona-Infektion hatten, was bedeutet, dass die Hirsche in der Zeit auch ansteckend waren. Dadurch hat sich das Virus schnell ausbreiten können, wie die Forschenden vermuten. Die WissenschaftlerInnen konnten bislang jedoch nicht feststellen, ob die Weißwedelhirsche auch
Krankheitssymptome entwickeln. Sie nehmen jedoch an, dass eine komplette Ausrottung des Corona-Virus nach ihren letzten Analysen nahezu unmöglich ist, da es in verschiedenen Wildtieren überleben kann. Zudem sei davon auszugehen, dass sich durch die Übertragung von einer Spezies auf eine andere weitere Mutationen bilden können. Mit ziemlicher Sicherheit lässt sich wohl sagen, dass die Corona- Infektionen der untersuchten Hirsche in Iowa ursprünglich auf den Menschen zurückzuführen ist. Zum Beispiel könnte das Virus durch kontaminiertes Wasser oder Essensreste in den Wildbestand eingetragen worden sein.

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