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22.11.2021: Immunokastration gute Alternative zur chirurgischen Kastration

Seit Beginn des Jahres ist die betäubungslose Kastration von männlichen Ferkeln in Deutschland verboten. Den Ferkelerzeugern stehen neben der chirurgischen Kastration unter Narkose und der Jungebermast auch die Immunokastration (Impfung gegen Ebergeruch) als Alternative zur Verfügung. Zur Verhinderung des Geschlechtsgeruchs müssen die Tiere zweimal geimpft werden. Landwirt Sebastian Rauße aus Münster hat sich für die Immunokastration entschieden und durchweg gute Erfahrungen gemacht, über die er auf einer Online-Veranstaltung von Topigs Norsvin und Zoetis in der vergangenen Woche berichtete. Die erste Improvac-Impfung erhalten Raußes Schweine mit einem Lebendgewicht ca. 50 kg, die zweite mit etwa 90-95 kg.
Nach der zweiten Impfung kann der Landwirt anhand des Verhaltens der Tiere die Wirksamkeit der Vakzination feststellen. „Sind die Tiere auffällig unruhig, kann das ein Zeichen für eine unwirksame Impfung sein“, so Rauße. Diese Tiere markiert er zunächst und beobachtet sie weiter. Verändert sich das unruhige Verhalten nicht, lässt er die Eber eventuell nachimpfen. Der Schlachthof, bei dem Rauße seine Schweine vermarktet, hat bislang noch kein Tier abgelehnt. Der Landwirt ist mit seiner Entscheidung zufrieden, denn neben einem geringerem Futterverbrauch der Schweine fällt auch weniger Gülle an. „Ich spare knapp 200 g Futter pro kg Zuwachs gegenüber der Mast von Börgen. Das sind knapp 18 kg Futter, die ich aktuell einspare“, freut sich der Landwirt.

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