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21.10.2021: Neonicotinoide schädigen auch menschliche Nervenzellen

Forschende des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts in Reutlingen (NMI) haben in einer aktuellen Studie belegen können, dass Neonicotinoide menschliche Neurone funktionell beeinflussen. Das in der Landwirtschaft eingesetzte Pflanzenschutzmittel schädigt, ähnlich wie das in der Tabakpflanze enthaltene Nikotin, damit nicht nur Insekten-, sondern auch menschliche Zellen. Bislang gingen WissenschaftlerInnen davon aus, dass die durch das Insektizid hervorgerufene neuronale Störung lediglich Insekten betrifft. Jedoch haben Neonicotinoide ebenfalls nachteilige Effekte auf Säugetierzellen.
Die Forschenden konnten nun zeigen, dass ein Abbauprodukt des Neonicotinoids Imidacloprid deutlich stärkere Auswirkungen auf Neurone hat, als sein Ausgangsstoff. Wegen der nachgewiesenen Bienenschädigung hat die EU vor drei Jahren die Verwendung mehrerer Neonicotinoide verboten, jedoch finden sich die schädlichen Insektenvernichtungsmittel immer noch auf importierten Lebensmitteln. Zudem werden weiterhin Notfallgenehmigungen zur Nutzung des Insektizids von der EU gewährt, was nicht zuletzt nach den gerade veröffentlichten Studienergebnissen unverständlich ist.

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Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin

Sind Sie der Meinung, dass die Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin geändert werden müssen?

Aktuell entscheidet hauptsächlich der NC.

Nein, für mich passt das so.
Ich würde mir den Schwerpunkt auf speziellen Praktika wünschen
Ich würde mir den Schwerpunkt auf einem speziell für Veterinärmediziner konzipierten Mediziniertest wünschen.
Alle Bewerber sollten ein Auswahlgespräch führen müssen, das entscheidet.
Mind. 50% der Studienplätze sollten an männliche Bewerber vergeben werden, um wieder mehr Vollzeit-Tierärzte auszubilden.
Das kostenfreie Studium sollte an Vollzeit-Arbeitsverpflichtung für mind. 10 Jahre gekoppelt werden.
Die Breitband-Approbation sollte abgeschafft und dafür mehr auf einen Berufsweg fokussierte Tierärzte ausgebildet werden, z.B. Lebensmittelkontrolle, Veterinäramt, Großtierpraxis, Nutztierpraxis usw.