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20.10.2021: Seehundpopulation im Wattenmeer wächst stetig

Nachdem die Seehund-Population in den Sechzigerjahren durch schädliche Umwelteinflüsse und intensive Bejagung fast komplett zusammengebrochen war, wächst die Zahl der Seehunde im Wattenmeer nun wieder stetig. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 28.300 Tiere gezählt. Das sind fast doppelt so viele Tiere wie vor 20 Jahren. Verantwortlich für diesen Erfolg ist die Trilaterale Kooperation zum Schutz des Wattenmeeres (TWSC), ein Verbund, den Deutschland, Dänemark und die Niederlande vor 30 Jahren eingegangen sind. So scheinen sich die Seehunde auch an der schleswig-holsteinischen Küste äußerst wohl zu fühlen.
„Schleswig-Holstein hat mit seinen umfassenden Schutzmaßnahmen dazu beigetragen, dass eine deutliche Erholung der Bestände zu verzeichnen und dieses trilaterale Schutzabkommen ein Erfolg geworden ist", sagte Umweltstaatssekretärin Dorit Kuhnt. Die Meeressäuger genießen im Wattenmeer besonderen Schutz. Hier finden die Seehunde ausreichend Schutzzonen und Liegeplätze, wo sie sich ungestört um den Nachwuchs kümmern können. Zudem gibt es klare Regeln für die Aufzucht verletzter Tiere. Die Seehundstation Friedrichskoog ist die erste Anlaufstation für kranke oder verletzte Seehunde sowie alleingelassene Jungtiere.

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Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin

Sind Sie der Meinung, dass die Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin geändert werden müssen?

Aktuell entscheidet hauptsächlich der NC.

Nein, für mich passt das so.
Ich würde mir den Schwerpunkt auf speziellen Praktika wünschen
Ich würde mir den Schwerpunkt auf einem speziell für Veterinärmediziner konzipierten Mediziniertest wünschen.
Alle Bewerber sollten ein Auswahlgespräch führen müssen, das entscheidet.
Mind. 50% der Studienplätze sollten an männliche Bewerber vergeben werden, um wieder mehr Vollzeit-Tierärzte auszubilden.
Das kostenfreie Studium sollte an Vollzeit-Arbeitsverpflichtung für mind. 10 Jahre gekoppelt werden.
Die Breitband-Approbation sollte abgeschafft und dafür mehr auf einen Berufsweg fokussierte Tierärzte ausgebildet werden, z.B. Lebensmittelkontrolle, Veterinäramt, Großtierpraxis, Nutztierpraxis usw.