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12.10.2021: Übergewicht bei Hunden und Katzen dringend vermeiden

Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung sind die Hauptursachen dafür, dass Heimtiere zu dick werden. Denn Übergewicht bei Hunden und Katzen kann zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen. „Übergewicht kann die Lebenserwartung und die Lebensqualität eines jeden Tieres drastisch einschränken. Das zusätzliche Gewicht belastet die Knochen, was zu Arthrose führen kann. Auch Bluthochdruck, Diabetes oder Tumore können durch Fettleibigkeit verursacht werden", mahnt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN. Ein Problem sei die Unkenntnis vieler HalterInnen über die genauen Ernährungsbedürfnisse ihrer Vierbeiner. Die Heimtierexpertin empfiehlt daher einen umfassenden Gesundheitscheck sowie eine Ernährungsberatung beim Tierarzt, da einige Hunderassen schneller zu Übergewicht neigen als andere.
Ist der Hund oder die Katze zu dick, rät Ross dringend von einer radikalen und zu schnellen Gewichtsabnahme ab. Denn auch das kann beim Tier zu gesundheitlichen Problemen führen. „Gesundes Abnehmen dauert seine Zeit. Doch jeder Halter und jede Halterin hat es in der Hand dafür zu sorgen, dass sein Tier nicht übergewichtig wird und gesund bleibt", erklärt Ross. Ernährungsbedingte Herzerkrankungen bei Hunden und Katzen sind auch das Thema der Dahlemer Diätetikseminare, die am 27. Oktober 2021 als Live-Online- Seminar auf Myvetlearn.de stattfinden. Anhand von Fallbeispielen und wissenschaftlichen Studien werden die Themen praxisnah erläutert und diskutiert. Eine Aufzeichnung der Live-Veranstaltung, die mit 2 ATF-Stunden anerkannt ist, wird TierärztInnen bis zum 26.10.2022 zur Verfügung gestellt.

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Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin

Sind Sie der Meinung, dass die Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin geändert werden müssen?

Aktuell entscheidet hauptsächlich der NC.

Nein, für mich passt das so.
Ich würde mir den Schwerpunkt auf speziellen Praktika wünschen
Ich würde mir den Schwerpunkt auf einem speziell für Veterinärmediziner konzipierten Mediziniertest wünschen.
Alle Bewerber sollten ein Auswahlgespräch führen müssen, das entscheidet.
Mind. 50% der Studienplätze sollten an männliche Bewerber vergeben werden, um wieder mehr Vollzeit-Tierärzte auszubilden.
Das kostenfreie Studium sollte an Vollzeit-Arbeitsverpflichtung für mind. 10 Jahre gekoppelt werden.
Die Breitband-Approbation sollte abgeschafft und dafür mehr auf einen Berufsweg fokussierte Tierärzte ausgebildet werden, z.B. Lebensmittelkontrolle, Veterinäramt, Großtierpraxis, Nutztierpraxis usw.