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23.09.2021: Neue Corona-Ursprungstheorie in der Prüfung

Auch knapp zwei Jahren nach dem ersten Ausbruch ist der Ursprung der Corona-Pandemie nicht abschließend geklärt. Möglich wäre, dass die Pandemie durch einen Laborunfall entstanden ist oder durch eine Übertragung von Wildtieren auf den Menschen in Gang gesetzt wurde. Ein internationales Forscherteam hat nun eine weitere Ursprungstheorie aufgestellt, nachdem sie eine Genomanalyse durchgeführt haben. Demnach könnte das Coronavirus zweimal vom Tier auf den Menschen übergesprungen sein, wie das Fachmagazin "Nature" schreibt. Auf der Grundlage von frühen Virussequenzen von Personen, die sich in verschiedenen Regionen zu Beginn der Pandemie infiziert hatten, haben die ForscherInnen zwei Unterteilungen von großen Linien vorgenommen und die Verwandtschaft der beiden Virusstämme analysiert. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es mindestens zwei Einschleppungen von SARS-CoV-2 in die menschliche Bevölkerung gibt", wird David Robertson,
Virologe an der Universität Glasgow, in "Nature" zitiert. Dies könnte beweisen, dass SARS-CoV-2 nicht aus einem Labor "entkommen" ist. Wenn man A und B als zwei getrennte Linien beschreiben könne und das Virus zweimal auf den Menschen gesprungen ist, dann sei so gut wie ausgeschlossen, dass die Pandemie aus dem Labor stammt, erklärt Robert Garry, Virologe an der Tulane University in New Orleans. In diesem Fall ist laut Studie folgendes Szenario denkbar: die Viruslinien A und B finden sich in Menschen, die sich auf verschiedenen Märkten in Wuhan infiziert haben könnten. Das könnte bedeuten, dass mehrere Tiere unterschiedlicher Arten mit einem SARS-CoV-2-Vorläufer als Infektionsquelle in Frage kommen, die dann durch Wuhan transportiert worden sein könnten und Menschen an mindestens zwei Orten infiziert haben. Die Ergebnisse sind vorläufig und müssen in jedem Fall noch von unabhängigen Experten begutachtet werden. Nach Prüfung müssen sie zudem noch durch weitere Analysen bestätigt werden.

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