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22.09.2021: Jahrtausendealter Fernhandel prägte modernen sibirischen Hund

Ein internationales Forscherteam um Laurent Frantz, Paläogenomiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), hat in einer aktuellen Studie belegen können, dass sich moderne sibirische Hundelinien durch Jahrtausende alte Handelsbeziehungen entwickelt haben. Grundlage für die Studie waren archäologische Funde, die auf einen Fernhandel der Menschen Nordwestsibiriens bereits vor 2.000 Jahren hindeuteten. Die WissenschaftlerInnen haben für ihre Studien die Genome von 49 bis zu 11.000 Jahre alten Hunden aus Sibirien und Eurasien analysiert. Sie fanden heraus, dass sich die arktischen Hundepopulationen ab der Eisenzeit vor 2000 Jahren bis ins Mittelalter hinein immer wieder mit Hundespezies aus der eurasischen Steppe und aus Europa vermischt haben. „Es müssen also Hunde aus diesen Regionen importiert worden sein, was darauf schließen lässt, dass es Fernhandelsbeziehungen gab", sagt Erstautorin Dr. Tatiana Feuerborn von der Universität
Kopenhagen. „Die ursprünglichen arktischen Hunde waren wahrscheinlich vor allem Schlittenhunde", sagt Frantz. „Als die Menschen begannen, größere Rentierherden zu halten, erwarben sie vermutlich Hunde, die besser für das Hüten von Herden geeignet waren. Aus der Vermischung der Populationen entstanden möglicherweise Hunderassen, die sowohl für die Hütearbeit geeignet, als auch an die rauen klimatischen Bedingungen angepasst waren." Diese Vermischung führte schließlich zur Entstehung moderner sibirischer Hundelinien wie den heutigen Samojeden. Das Portal Tierhalter- Wissen.de bietet HundzüchterInnen und interessierten HundehalterInnen verschiedene Online-Fortbildungen, die von der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) als Züchterfortbildung anerkannt sind. Das Angebot umfasst Kurse zu Andrologie & Zuchtplanung, Trächtigkeit & Geburt der Hündin, Gynäkologie & Bedeckung der Hündin sowie der Welpenaufzucht.

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