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16.09.2021: Grausame Treibjagd auf Delphine bei Färöer-Inseln

Am vergangenen Sonntag (12.09.2021) sind über 1.500 Weißseitendelphine im Skala Fjord, östlich der Färöer-Inseln im Atlantik, bei eines sogenannten „Grinds" grausam getötet worden. Dabei wurden die Delphine mit Motorbooten massenhaft in eine Bucht getrieben, um dort mit Lanzen und Messern abgeschlachtet zu werden. Diese auf den Färöer Inseln traditionell jährlich stattfindenden Massentötungen werden nicht nur von internationalen Artenschutzorganisationen scharf kritisiert. Angesichts der großen Zahl der getöteten Tiere in diesem Jahr zeigt sich auch die Meeresschutzorganisation OceanCare schockiert. „Das Argument der Nahrungssicherheit, das jeweils bei der Jagd auf Grindwale angeführt wird, zählt nicht. Die Jagd ist sinnlos und verursachte gemäß Augenzeugenberichten großes Tierleid. Hier wurde eine Grenze überschritten und eine neue
Dimension der Jagd erreicht. Wir hoffen, dass sich auch Färinger von dem Grind distanzieren”, zeigte sich Fabienne McLellan, Leiterin des Programms zur Einstellung der Waljagd bei OceanCare, fassungslos. „Es geht hier längst nicht mehr um die Frage der Akzeptanz unterschiedlicher Sichtweisen und Kulturen, hier geht es um eine gezielte, brutale Vernichtung von Delphinschulen“, zeigt sich Nicolas Entrup, Co-Direktor für Internationale Zusammenarbeit bei OceanCare, empört und wendet sich sowohl an die dänische Regierung als auch die Verantwortlichen der zu Dänemark gehörenden autonomen Region der Färöer-Insel: „Ja, es braucht den Dialog, aber genauso braucht es ein Vorgehen gegen jene Personen, die solch einen sinnlosen Akt zu verantworten haben”. Neben diesen grausamen Massentötungen bedroht auch der Klimawandel den Bestand des Weißseitendelphins.

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Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

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Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal