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16.09.2021: Nachhaltiges Garn aus Hunde-Unterwolle

In deutschen Haushalten leben inzwischen über zehn Millionen Hunde. Besonders beim Fellwechsel im Frühjahr fallen beim Auskämmen enorme Mengen an Unterwolle an, die im Müll landen. Eine Ressource, die eine Modedesignerin und eine Textilingenieurin aus Reutlingen nun für ihr junges Brand modus intarsia entdeckt haben. Aus der gesammelten Unterwolle stellen die beiden UnternehmerInnen ein hochwertiges Garn mit Namen Chiengora® her. Zusammen mit WissenschaftlerInnen an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) wurde das nachhaltige Garn an Industriemaschinen erprobt. Die Herstellung von Chiengora®, angelehnt an
ursprünglich von Kaninchen stammender Angorawolle, basiert auf Hundefell und schont nicht nur Ressourcen, sondern dient auch dem Tierwohl. Denn knapp 90 Prozent der Angorawolle stammt aus chinesischen Pelztierfarmen, wo den Angora-Kaninchen nicht selten die Wolle bei lebendigem Leib ausgerissen wird. Die beiden JungunternehmerInnen Ann Cathrin Schönrock und Franziska Uhl haben ein dezentrales Sammlernetzwerk ins Leben gerufen. Jeder kann daran teilnehmen und die Unterwolle seines Vierbeiners sammeln, die er dann nach Reutlingen schickt. Unterstützt wird das Projekt mit dem staatlichen EXIST-Gründungsstipendium und einem Investment aus der Textilindustrie.

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Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

Mehr Informationen zu dieser Problematik finden Sie HIER >>>

Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal